Bei einem der schwersten russischen Angriffe auf Kiew seit Monaten sind mindestens vier Menschen getötet und 25 weitere verletzt worden. Militärgouverneur Tymur Tkatschenko meldete mehr als 40 Einschläge in der ukrainischen Hauptstadt. Auch bei Angriffen auf die Stadt Charkiw starben fünf Personen.
Besonders schwer getroffen wurde das Kiewer Höhlenkloster, eine UNESCO-Welterbestätte aus dem Jahr 1050. Die Kathedrale auf dem Klostergelände stand, wie mehrere Videos belegen, in der Nacht in Flammen. Bürgermeister Klitschko bestätigte den Brand. Augenzeugen berichteten, wie Priester versuchten, Kruzifixe aus dem brennenden Gebäude zu retten. „Nach operativen Informationen gibt es ernsthafte Schäden auf dem Gelände des Höhlenklosters“, schrieb Tkatschenko auf Telegram. Ob das Feuer durch direkte Einschläge oder durch herabfallende Trümmer der ukrainischen Flugabwehr ausgelöst wurde, war zunächst unklar. Ministerpräsidentin Julija Swyrydenko sprach von einem „brutalen Angriff auf das ukrainische Erbe“.
Die Kathedrale auf dem Gelände des historischen Kiewer Höhlenklosters ist eine UNESCO-Welterbestätte. Sie wurde um 1050 erbaut und gehört zu den heiligsten Stätten Osteuropas und des orthodoxen Christentums.
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