Der Volkswagen-Konzern muss an allen Ecken und Enden sparen – und jetzt trifft es auch die Luxustochter Porsche. Nur wenige Tage, nachdem der VW-Aufsichtsrat den sogenannten „Zukunftsplan 2030“ mit weiteren 50.000 Stellenstreichungen unterzeichnet hat (mehr dazu hier), vollzieht die Porsche AG den Verkauf ihrer Anteile an Bugatti Rimac und an der Rimac Group.
Konkret gibt Porsche zwei Pakete ab: 45 Prozent am Gemeinschaftsunternehmen Bugatti Rimac, unter dessen Dach die französische Luxusmarke Bugatti und der kroatische Elektrohersteller Rimac Automobili firmieren, sowie 20,6 Prozent an der Muttergesellschaft Rimac Group. Beide Beteiligungen, sowohl an Bugatti Rimac als auch an der Rimac Group, werden vollständig an ein von HOF Capital geführtes Konsortium veräußert. Zu diesem gehören BlueFive Capital aus Abu Dhabi als größter Investor sowie eine Gruppe institutioneller Investoren aus den USA und der EU.
Porsche erlöst dabei rund eine Milliarde Euro. Einen Teil davon, rund 250 Millionen Euro, will der Stuttgarter Autobauer zur weiteren Ausfinanzierung von Pensionsverpflichtungen nutzen. Die Verträge waren bereits am 24. April unterzeichnet worden, die kartellrechtlichen Freigaben zogen sich jedoch über den Sommer.
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