Rentner Karlheinz schickte einen Beschwerde-Brief an den grünen Finanzminister – wenig später steht die Kripo vor seiner Tür

vor 12 Monaten

Rentner Karlheinz schickte einen Beschwerde-Brief an den grünen Finanzminister – wenig später steht die Kripo vor seiner Tür
Bildquelle: NiUS

Weil er 9,50 Euro Säumnisgebühr für eine verspätete Steuererklärung ans Finanzamt zahlen soll, schreibt Karlheinz Falkenstein aus Heddesheim nahe Mannheim einen Brief an den baden-württembergischen Finanzminister. Einige Monate später stehen plötzlich bewaffnete Kriminalpolizisten vor der Tür des Rentners.

Es ist ein Freitag, Anfang Juli, als der 72-jährige Karlheinz Falkenstein unerwartet Besuch bekommt. Nachdem er sich über die Freisprechanlage nach dem Anliegen erkundigt, hört er: „Hier ist die Kriminalpolizei, machen Sie bitte auf.“ Da sein Neffe ihn immer wieder mit genau dieser Art von Späßen auf den Arm nimmt, glaubt Falkenstein zunächst an einen Streich. Doch dann öffnet er die Türe, vor ihm stehen tatsächlich zwei fremde Männer. Es sind Kriminalpolizisten, in zivil gekleidet, ernst in der Ansprache.

Karlheinz Falkenstein und seine Frau. Falkenstein hat 30 Jahre bei der Firma Roche gearbeitet.

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