Ab heute 18 Uhr leuchten in der „Freßgass“ – dem zentralen Abschnitt der Frankfurter Fußgängerzone – wieder Halbmonde, Sterne, traditionelle Fanoos-Laternen und dazu der große Schriftzug „Happy Ramadan“. Die Installation, die 2024 als bundesweite Premiere startete, kostete damals 75.000 Euro allein für die Leuchtmittel, insgesamt wurden 100.000 Euro veranschlagt.
Der Beschluss dazu fiel mit den Stimmen von Grünen, SPD, FDP und Volt; CDU, Linke und AfD lehnten das Vorhaben ab. Bürgermeisterin und Diversitätsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg (Grüne) begrüßte die erneute Installation in einer städtischen Mitteilung: „Die Beleuchtung zeigt, dass muslimisches Leben ein selbstverständlicher Teil unserer Stadt ist. In Zeiten antidemokratischer Tendenzen sind diese Lichter ein Zeichen von Hoffnung und Zusammenhalt.“
Bereits vor zwei Jahren hatte Eskandari-Grünberg die Ramadan-Lichter auch als Geste gegen Antisemitismus gewertet – eine Aussage, die bei der CDU und in der Bevölkerung für Kritik sorgte.
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