„Täglich Schlägereien, kein Deutsch, keine Zukunft“: Lehrer packt aus – was in Integrationsklassen schief läuft

vor 4 Monaten

„Täglich Schlägereien, kein Deutsch, keine Zukunft“: Lehrer packt aus – was in Integrationsklassen schief läuft
Bildquelle: NiUS

Das deutsche Bildungssystem gleicht einem Scherbenhaufen. Politiker fordern Reformen, doch die bleiben aus. Jetzt packt ein Quereinsteiger-Lehrer bei NIUS schonungslos aus: Er unterrichtet Integrationsklassen an einer Realschule in Nordrhein-Westfalen und spricht anonym über fehlende Deutschkenntnisse, tägliche Gewalt, offenen Antisemitismus und die Islamisierung des Klassenzimmers. NIUS: Viele Lehrer haben Angst, sich offen zu äußern. Riskieren Sie Ihren Job, wenn Sie die Realität öffentlich beschreiben?Lehrer: Ja, durchaus. Es gibt einen klaren politischen Druck. Wenn man dem nicht gerecht wird, wird es schnell schwierig, den Job zu behalten.Schüler einer Integrationsklasse in Deutschland (Symbolbild)

NIUS: Sie unterrichten unter anderem in Integrationsklassen. Um was handelt es sich bei diesen Klassen?Lehrer: Konzeptuell verfolgen sie das Ziel, Schüler auf den Regelunterricht vorzubereiten. In der Praxis findet die Eingliederung nur sehr sporadisch statt. Ich persönlich habe eine Handvoll Wechsel in den Regelunterricht miterlebt. Selbst unter dem abgesenkten Niveau ist das bei weit über 90 Prozent der Schüler nicht absehbar. Jedem Involvierten ist vollkommen klar, dass das zum allergrößten Teil nichts werden kann. Es ist wie ein kafkaeskes Schauspiel.

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NIUS: Woran scheitert die Integration?Lehrer: Auf Platz eins ist die Tatsache, dass es unüberbrückbare, sprachliche Barrieren gibt. Die Mehrheit der Schüler versteht nicht, was ich überhaupt von ihnen möchte. Ich gebe Mathe-Unterricht und schaue oft in leere Gesichter. Ich spreche kein Arabisch, und es stehen keine Dolmetscher im Unterricht zur Verfügung. Manchmal komme ich mir selbst albern vor – ich weiß, dass ich die Hälfte der Schüler auch einfach raus zum Spielen schicken könnte, weil die in etwa genauso viel davon hätten.

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