Russlands Präsident Wladimir Putin scheint an seinen Maximalforderungen an die Ukraine für einen Friedensschluss festhalten zu wollen. Dafür gibt es aus seiner Sicht gute politische und strategische Gründe – mal ganz abgesehen von dem Verfahren des Internationalen Strafgerichtshofs gegen ihn persönlich, das von einem Kriegsende kaum berührt wäre.
Das geringe Interesse Moskaus an einem Ende des Waffengangs ist der Hintergrund für das scheinbar enorme Entgegenkommen von US-Präsident Donald Trump gegenüber Putin. Denn Russlands autokratisch herrschender Staatschef wird den Krieg nicht beenden, bevor er seinen Bürgern ein Ergebnis präsentieren kann, das Kosten und Opfer für diese „militärische Operation“ rechtfertigt.
Sieben Gründe lassen sich nennen, warum Putin derzeit kein Interesse an einem Schweigen der Waffen oder gar an einem „gerechten und dauerhaften Frieden“ hat, wie das von der NATO formuliert wird.
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