Pure Verzweiflung in München

vor mehr als 1 Jahr

Pure Verzweiflung in München
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Hilflosigkeit. Das fasst das Auftreten der deutschen Politik bei der Münchner Sicherheitskonferenz wohl am besten zusammen. Hilflos einerseits, weil man keine so richtig kohärente Antwort auf die neue US-Regierung hat. Hilflos auch, weil man trotz jahrelangem Gerede um die „Zeitenwende“ und großen Versprechen kaum sich selbst verteidigen kann. Man kann gegenüber einem auf einmal deutlich skeptischerem Amerika nur in einer Position der Schwäche und einer moralisierenden Anspruchshaltung auftreten – hinter der am Ende aber nichts steckt.

Und hilflos auch, weil jeder der Konferenzteilnehmer hier ganz genau weiß, dass jedes Versprechen dieser Bundesregierung völlig wertlos ist. In einer Woche ist diese Regierung Geschichte – dieses Gewissen setzt langsam auch bei Bundeskanzler Scholz und Co. ein.

Schon seit Jahren warnen die Amerikaner – übrigens quer durch die Parteien –, dass Deutschland mehr für seine Verteidigung tun muss. Ganz besonders gilt das für die Republikaner rund um Trump, die nicht selbst die Last des transatlantischen Bündnisses tragen wollen. Die USA wollen kein schwaches Deutschland: Man will einen Verbündeten, der sich selbst verteidigen kann. Den respektiert man – sei es etwa Polen oder Israel, Beispiele davon gibt es genug.

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