Es ist noch eine Entwicklung, die das Potential hat, die Verhältnisse im Nahen Osten zu verändern. Die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) hat auf ihrem zwölften Kongress ihre Auflösung bekannt gegeben und will den bewaffneten Kampf einstellen. Das berichtet die kurdische Nachrichtenagentur ANF. Im Abschlusskommuniqué des PKK-Kongresses heißt es, die PKK habe „ihre historische Mission erfüllt“, die kurdische Frage „ins Zentrum des politischen Diskurses gerückt und die jahrzehntelange Politik der Leugnung und Assimilation durchbrochen“. Nun hofft man auf einen Demokratisierungsprozess
Im Februar hatte der Mitgründer Abdullah Öcalan, der seit 1999 auf der Gefängnisinsel Imrali inhaftiert ist, zur Selbstauflösung der PKK aufgerufen. Damit wollte er angeblich den „Weg für Frieden und politische Lösungen öffnen“, wie eine Vertraute berichtet.
Seit mehr als 40 Jahren strebte die auf marxistisch-leninistischer Basis gegründete Organisation danach, durch einen Guerillakrieg eine Revolution im Südosten der Türkei auszulösen, die in der Befreiung des kurdischen Volks gipfeln sollte. Von Anfang an setzte die PKK dabei auf kriegerische Gewalt, später auch auf Terroranschläge. Die türkische Regierung antwortete mit Militärschlägen gegen kurdische Gebiete.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










