ÖRR schlägt um sich: Verleumdung statt Selbstkritik

vor 11 Monaten

ÖRR schlägt um sich: Verleumdung statt Selbstkritik
Bildquelle: Tichys Einblick

Wer konstruktiv mit Kritik umzugehen vermag, der prüft, ob und inwieweit sie berechtigt ist, und bemüht sich um Besserung. Nicht so der öffentlich-rechtliche Rundfunk. Hier hatte man sich derart an die eigene unangreifbare Position gewöhnt, dass man Kritik lange unbeeindruckt an sich abperlen ließ. Schließlich war man „alternativlos“: Die Menschen konnten dem ÖRR ihr Vertrauen entziehen, aber nicht ihr Geld.

So verschliefen die Verantwortlichen, dass sich eine Publizistik von unten formierte: dezentrale Informationsplattformen, allen voran X, das durch den Willen eines einzigen Mannes zum Forum der freien Rede und der freien Information wurde.

Plötzlich muss sich der ÖRR gegenüber anderen beweisen. Und er schlägt sich nicht gut: Wer heute Spezialwissen sucht, findet in den sozialen Medien Beitragsreihen, in denen Experten Fachwissen aufbereiten. Es gibt Analysen und Einordnungen in Hülle und Fülle, zu Mainstream-Aufregern und Nischenthemen, vom Hobbygeostrategen und vom promovierten Wirtschaftswissenschaftler. Und nicht immer sind die Beiträge der professionellen Fachleute die besseren.

Zu allem Überfluss wird der ÖRR auf dieser Plattform zur Rechenschaft gezogen und der Falschinformation überführt.

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