Im rheinischen Tagebau Hambach liegen Braunkohlevorräte, die für mindestens 100 Jahre energetische Unabhängigkeit sichern könnten. Doch anstatt diese Reserven als strategisches Pfand für Krisenzeiten zu begreifen, wird die Flutung vorbereitet. TE berichtete mehrfach.
Energievorräte und Kraftwerke sollen in Rheinwasser ertränkt werden. Auf immerdar. Einmal geflutet, ist die Kohle für immer verloren. Es gibt kein Zurück, wenn in 20 Jahren das nächste Energiedilemma vor der Tür steht.
Im Land der einstürzenden Brücken, der maroden Schienen und zerfallenden Infrastruktur träumen sie von „unumkehrbar“, bekommen kein funktionierendes Staatssystem mehr hin, nehmen aber in Anspruch, auf „ewig“ angelegte Entscheidungen zu treffen.
Ausgerechnet NRW. Dort werden Unternehmen, die zwei Weltkriege überstanden haben, unter der Schirmherrschaft der grünen Wirtschaftsministerin Mona Neubaur in die Knie gezwungen. Insolvenzen, Werksschließungen und Investitionsstopps sind an der Tagesordnung, ohne dass Ministerpräsident Wüst und Neubaur sich sonderlich gestört fühlen. Wüst war übrigens vorher als Verkehrsminister für Straßen verantwortlich.
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