Nordrhein-Westfalen plant eine zweite Abschiebehaftanstalt für rund 313 Millionen Euro. Auf einem ehemaligen britischen Militärgelände in Mönchengladbach sollen 140 Haftplätze entstehen. Das geht aus einer Antwort der NRW-Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion hervor, über die die Bild berichtet.
Laut dem Bericht nennt ein Papier des Ministeriums folgende Kosten: 220 Millionen Euro für den Bau, 38,7 Millionen Euro für den Grundstückserwerb und 55 Millionen Euro für die Planung. Zusammen ergeben die Einzelposten 313,7 Millionen Euro.
Bislang gibt es in Nordrhein-Westfalen eine Abschiebehaftanstalt im westfälischen Büren. Sie verfügt über 175 Plätze. Mit den geplanten 140 zusätzlichen Plätzen in Mönchengladbach würde die Kapazität des Landes auf 315 steigen – ein Plus von 80 Prozent.
DIE LINKE: Parteivorsitzende Ines Schwerdtner und Elif Eralp, Spitzenkandidatin für Berlin | 14.9.26









