NIUS-Chefredakteur Julian Reichelt sieht bei NIUS Live am Montag das politische Ende von Friedrich Merz näher rücken. Einen einfachen Austausch des Kanzlers gegen den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst hält er aber nicht für realistisch. Für Wüst fehlt aus Reichelts Sicht die notwendige Unterstützung, auch in den eigenen Reihen.
Reichelt verweist darauf, dass der Druck auf Merz längst aus der eigenen Union kommt. Seine zentrale Diagnose: „Der Kanzler hat keine Mehrheit mehr. Es gibt keine Mehrheit mehr für den Haushalt und damit gibt es keine Mehrheit mehr für den Bundeskanzler und seine Regierung.“
Besonders die Attacken von Christian von Stetten, Vorsitzender des Parlamentskreises Mittelstand, wertet Reichelt als letzte Warnung an Merz. Von Stetten hatte den Kurs des SPD-Koalitionspartners scharf angegriffen und den Haushalt für nicht zustimmungsfähig erklärt.
Abschluss-Pressekonferenz vom EU-Arktis-Gipfel u.a. mit Bundeskanzler Friedrich Merz | 14.09.2026









