Die Bundesregierung plant eine neue Nord-Süd-Kommission – und ausgerechnet Ex-Kanzler Olaf Scholz soll sie leiten. Offiziell geht es um neue Partnerschaften mit dem sogenannten „Globalen Süden“. Doch: Was kostet das Projekt? Wozu braucht Deutschland ein weiteres internationales Beratungsgremium? Und warum entsteht mitten in einer wirtschaftlich angespannten Lage ein prestigeträchtiger Posten für einen abgewählten Kanzler?
Noch im zweiten Quartal 2026 soll die Nord-Süd-Kommission offiziell einberufen werden. Zuständig für die Vorbereitungen ist das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) von Ministerin Reem Alabali Radovan.
Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Reem Alabali Radovan (SPD)
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