Nach linksextremer Brandanschlagsserie: Staatsschutz ermittelt wegen Sabotageakten

vor 12 Monaten

Nach linksextremer Brandanschlagsserie: Staatsschutz ermittelt wegen Sabotageakten
Bildquelle: Apollo News

Nach der mutmaßlich linksextremen Brandanschlagsserie auf die Infrastruktur der Deutschen Bahn ermitteln jetzt der Staatsschutz und der Verfassungsschutz. Ersten Ermittlungen zufolge liegt in allen drei Fällen mutmaßliche Brandstiftung vor. Auch NRW-Innenminister Herbert Reul sprach gegenüber der Rheinischen Post von einem linksextremen Sabotageakt auf die Bahninfrastruktur. Mehr als 10.000 Bahnpassagiere waren von den Folgen der Sabotageakte (zwei in Nordrhein-Westfalen, einer in Sachsen-Anhalt) betroffen.

Die Polizei geht nach eigenen Angaben ebenfalls von einem Sabotageakt aus, berichtet die Tagesschau. Es besteht demnach der Verdacht, dass Linksextremisten hinter den Anschlägen stehen. Auf der linksextremen Plattform „Indymedia“ liegt ein Bekennerschreiben des „Kommando Angry Birds“ zu den Taten vor – die Echtheit der Aussagen ist unbestätigt.

Zuvor war es innerhalb von zwei Tagen zu drei Brandanschlägen auf die Infrastruktur der Deutschen Bahn gekommen: Nachdem es am Donnerstag zwei Brandanschläge auf der Nord-Süd-Strecke zwischen Duisburg und Düsseldorf gegeben hatte, erfolgte die dritte Tat in Sachsen-Anhalt. In der Nähe von Webau, einem Ortsteil der Stadt Hohenmölsen, gab es einen Kabelbrand an einer Bahnstrecke. „Ersten Ermittlungen zufolge liegt auch diesem Kabelbrand eine Brandstiftung zugrunde“, teilte die Deutsche Bahn mit. Bei der Strecke handelt es sich um eine Güterverkehrsstrecke für Kohletransporte. Am Donnerstag war der erste Anschlag auf der Nord-Süd-Strecke zwischen Duisburg und Düsseldorf verübt worden. Dort wurde ein Kabelschacht in Brand gesetzt. Am Freitag wurde bei der Begehung der Fahrstrecke in einer Entfernung von 1,8 Kilometern ein zweiter Brandschaden gefunden, wie die Rheinische Post berichtete.

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von Apollo News

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von Apollo News zu lesen.

Weitere Artikel