Großbritanniens Premierminister Keir Starmer betonte bei einem muslimischen Fastenbrechen, dass sein Land nicht an den Angriffen auf den Iran beteiligt sei. Außerdem lobte er das Engagement von Muslimen in der Gesellschaft und versprach, weiterhin gegen „anti-muslimische“ Hassrede vorgehen zu wollen.
Das britische Parlament hatte eine Feier zum Fastenbrechen in der Westminster Hall veranstaltet, zu der auch Keir Starmer geladen war. Er bezeichnete es als Ehre, dort sprechen zu dürfen. Im Vorjahr hatte es die erste sogenannte Iftar-Feier im Parlament gegeben. Der Ramadan sei eine Zeit des Innehaltens, sagte er, der Großzügigkeit und des Dienens. Zugleich feiere man, dass man ein diverses Land sei. Er bezeichnete die Situation im Iran als „ernst“ und „gefährlich“. Britische Bürger in Kuwait oder anderswo sollten „nicht an der Frontlinie des Konflikts sein“, sondern „an der Frontlinie des Trostes“.
Der Krieg im Nahen Osten habe nicht erst in der vergangenen Woche begonnen. Gerade im Gazastreifen seien viele Frauen und Kinder getötet worden. „Wir dürfen das nicht aus den Augen verlieren sowie die Notwendigkeit für Frieden, Gerechtigkeit und Sicherheit in Palästina und Israel.“ Im September 2025 erkannte Großbritannien Palästina als Staat an. Weiter sagte Starmer am Dienstag: „In Bezug auf den Iran: Ich möchte klarmachen, dass Großbritannien nicht an den Offensivschlägen der USA und Israels beteiligt war. Und das bleibt so.“
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