Elon Musk hat einen brisanten Tweet gelöscht, in dem er behauptet hatte, Donald Trump sei „in den Epstein-Akten“ vertreten. Damit scheint sich ein tagelanger, öffentlich ausgetragener Streit zwischen dem Tech-Milliardär und dem US-Präsidenten zunächst zu beruhigen. Ein Zwist, der sich wochenlang aufgebaut hatte, in einem großen Knall eskaliert war und der die enge Allianz der beiden abrupt beendet hat.
Dabei ließ der Präsident es nicht bewenden. In einem Treffen mit Bundeskanzler Friedrich Merz im Oval Office attestierte er Musk gar ein „Trump-Derangement-Syndrom“ und äußerte sich insgesamt „sehr enttäuscht“ über den Unternehmer. Musk schlug recht unmittelbar zurück: in gewohnter Manier über die Plattform X. Ohne ihn hätte Trump die Wahl im vergangenen Jahr verloren, so seine Behauptung. Und: Die Demokraten würden heute das Repräsentantenhaus kontrollieren, im Senat stünde es 51:49. „So viel Undankbarkeit“, kommentierte Musk.
Doch es sollte dann sein nächster Post sein, der weltweit für Aufsehen sorgte. Musk schrieb: „Zeit, die wirklich große Bombe platzen zu lassen: Donald Trump ist in den Epstein-Akten. Das ist der wahre Grund, warum sie nicht veröffentlicht wurden. Schönen Tag noch, DJT!“ Belege für diese schwerwiegende Behauptung blieb Musk jedoch schuldig. Trump und der verstorbene Sexualstraftäter Jeffrey Epstein verkehrten in den 1980er und 1990er Jahren in denselben New Yorker Gesellschaftskreisen, gemeinsame Partyfotos sind bekannt. Doch mehr ist öffentlich nicht belegt. Zudem ist es wenig nachvollziehbar, dass Trump belastende Dokumente und Belege bisher noch nicht aus allen Kanonen gefeuert verwendet worden wären.
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