Begleitet von massiven Protesten hat die 62. Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) begonnen. Das dreitägige Treffen im Traditionshotel Bayerischer Hof, zu dem 50 Staats- und Regierungschefs erwartet werden, gilt als das wichtigste sicherheitspolitische Experten-Treffen weltweit. Zwei Jahre war die AfD von der Tagung ausgeschlossen – jetzt ist sie mit drei Fachpolitikern wieder dabei.
Dass die größte deutsche Oppositionspartei erneut bei der MSC präsent ist, sorgt in den Mainstream-Medien bereits für einen erhöhten Blutdruck. Drei AfD-Abgeordnete erhielten Einladungen: Anna Rathert, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss des Deutschen Bundestages; Rüdiger Lucassen, verteidigungspolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion; Heinrich Koch, Mitglied im Bundestags-Verteidigungsausschuss.
AfD-Chefin Alice Weidel reist in diesem Jahr nicht nach München. Sie plant auch keine Treffen mit US-Regierungsvertretern am Rande der Konferenz, wie ihr Sprecher mitteilte. Im vergangenen Jahr hatte sich Weidel demonstrativ mit US-Vizepräsident JD Vance in einem Münchner Hotel getroffen, nachdem dieser die Ausladung der AfD in seiner Rede vor den MSC-Teilnehmern scharf kritisiert hatte.
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