Moritz Warnke – danke für alles!

vor 9 Monaten

Moritz Warnke – danke für alles!
Bildquelle: Apollo News

Die Linkspartei-Arbeitsgruppe „Aktiv gegen Apollo News“ hat ihr zweites Treffen zur Orchestrierung unserer Vertreibung aus Berlin-Treptow abgesagt. Man begründet das nicht etwa mit der Einsicht, dass Bedrohungsmaßnahmen mit Gewaltrhetorik gegen ein Presseorgan purer Extremismus sind. Nein: Man inszeniert sich allen Ernstes als Opfer – „Auch wegen eurer Sicherheit müssen wir das Treffen daher absagen“, heißt es. Und dann am Ende: „Passt auf euch und aufeinander auf“. Es ist die weinerlichste Antifa aller Zeiten. Sie kommen mit dem Revolver zum Rededuell – und fliehen weinend in die Arme ihrer Mütter, weil Worte zu sehr wehtun. Man fragt sich: Wie tief können Menschen sinken?

Was soll man sagen zu pseudo-politischen Lifestyle-Linksradikalen, deren Studium in der Hauptstadt von ihren verhassten Schwaben-Eltern finanziert wird und die den Berlinern erzählen wollen, das sei „ihre Stadt“?

Vielleicht so etwas: Seit 1948 ist Berlin Frontstadt der freien Welt, seit 1963 ist „Ich bin ein Berliner“ – der „stolzeste Satz in der Welt der Freiheit“ – das große Bekenntnis gegen den Sozialismus. Das hier ist die Stadt der Menschen, die vor dem Rathaus Schöneberg gejubelt haben für Kennedy, vor dem zerbombten Reichstag standen, um zu demonstrieren, dass sie die Berlin-Blockade ertragen werden für ihre Freiheit. Das ist die Stadt der Rosinenbomber. Das ist die Stadt der mutigen Ostberliner, deren Freiheitswillen am 17. Juni nur mit Panzern gebrochen werden konnte. Das ist die Stadt von Chris Gueffroy und den Toten an der Mauer. Das ist die Stadt unserer Väter und Mütter, die sich auf ihren Trümmern im Herbst ’89 in den Armen lagen. Es sind nicht „eure Kieze“, Berlin ist unsere Heimat.

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