Monika Maron über Friedrich Merz: „Ich halte ihn vorwiegend für nicht mutig, um nicht zu sagen feige“

vor 4 Monaten

Monika Maron über Friedrich Merz: „Ich halte ihn vorwiegend für nicht mutig, um nicht zu sagen feige“
Bildquelle: NiUS

Monika Maron gehört zu den großen, prägenden Schriftsteller-Persönlichkeiten Deutschlands und hat in diesen Tagen einen bemerkenswerten Band mit ihren Tagebüchern zwischen 1980 und 2021 vorgelegt („Immer noch freundlich, aber kaum noch geduldig“, Hoffmann & Campe). Im Gespräch bei „Schuler! Fragen, was ist“ kommen wir immer wieder auf die seltsamen Ähnlichkeiten zwischen der Endphase der DDR und der Gegenwart zu sprechen. Das Schönreden und Einfordern von Dankbarkeit durch die politische Führung gehörte im ostdeutschen Staatssozialismus zur alltäglichen Propaganda in den Medien und der Öffentlichkeit.

Das ganz Gespräch zwischen Monika Maron und Ralf Schuler sehen Sie hier:

Ich spiele Monika Maron ein Zitat von Kanzler Friedrich Merz (CDU) vor, in dem er Miesmacherei und Unzufriedenheit kritisiert. Eine Thema, das er häufiger aufgreifte in seinen Auftritten. Merz beim FAZ-Forum in Berlin: „Wir können doch alle dem Herrgott dankbar sein, dass wir in einem solchen Land leben, wie der Bundesrepublik Deutschland. Sagen Sie mir mal spontan zwei, drei, vier, fünf Länder, wo es besser ist als in unserem Land! Diesen Grundoptimismus wieder zu haben, zu sagen: Wir leben in einem tollen Land, wir haben große Chancen, wir haben ein paar Probleme, die Probleme lösen wir jetzt…“

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