Der Staat hat im letzten Jahr mehr Geld zur Absicherung sozialer Risiken wie Renten, Pensionen und Arbeitslosengeld I ausgegeben als im Vorjahr. So stiegen die monetären Sozialleistungen um 5,9 Prozent auf 751,2 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte.
Deutlich mehr Ausgaben wurden demnach für Renten und Pensionen sowie für Arbeitslosengeld I und Berufsförderung verzeichnet, einen leichten Rückgang gab es hingegen beim Bürgergeld.
„Die Entwicklung der Sozialleistungen hängt nicht nur von deren gesetzlicher Ausweitung oder Kürzung ab, sondern auch von vielen anderen Faktoren“, betonen die Statistiker. „Etwa von der Situation am Arbeitsmarkt, der Erwerbsbeteiligung, der Höhe der Inflationsrate oder der demografischen Entwicklung der Bevölkerung, einschließlich Zu- und Abwanderung.“
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