Die Fördermittel für den NGO-Komplex fließen auch unter einer CDU-geführten Regierung weiterhin reichlich. Zahlreiche linke Lobbygruppen kassieren Steuergeld. Darunter befinden sich alte Bekannte wie die Amadeu Antonio Stiftung und auch der Verein von Lars Klingbeils Frau.
Allein die Amadeu Antonio Stiftung erhält in diesem Jahr rund 2,3 Millionen Euro aus den Bundesministerien. Das ergab eine Anfrage von NIUS in den Bundesministerien. Über die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration fließen 599.000 Euro. Der Posten ist bekanntlich beim Bundeskanzleramt angesiedelt, das von Thorsten Frei (CDU) geleitet wird. Aus dem Familienministerium von Karin Prien (CDU) kassiert die Stiftung 622.916,57 Euro. Und auch aus dem Innenministerium von Alexander Dobrindt (CSU) gibt es Fördermittel in Höhe von 599.000 Euro.
Bei der Amadeu Antonio Stiftung handelt es sich um eine Organisation, die sich laut Eigenaussage dem Kampf gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus verschrieben hat. Gegründet wurde die Stiftung 1998 von Anetta Kahane, die in der DDR als „inoffizielle Mitarbeiterin“ der Stasi tätig war. „Anti-Wokeness“ gilt der Stiftung, die seit Jahrzehnten Fördermittel vom Staat erhält, als „Türöffner zum Rechtsextremismus“. 2018 veröffentlichte sie eine Denunziationsplattform gegen Lehrer und forderte Schüler, Eltern und Lehrer auf, problematische Aussagen von Lehrkräften zu melden. Kritik kam auch an der von der Stiftung veröffentlichten Broschüre „Ene, mene, muh – und raus bist du!“ auf. In der Broschüre wurden konservative Kleidung, zum Beispiel lange Röcke, „pädagogisch überlegte Ernährung“ oder zurückhaltende Mediennutzung als potenzielle Indikatoren für Rechtsextremismus gewertet.
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