„Wir haben ein Messerproblem. Das dürfen wir nicht kleinreden.“ Das sagt Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) der „Rheinischen Post“.
Genau 7.295 Messerangriffe haben die Behörden in NRW im Jahr 2024 registriert. Das bedeutet einen Anstieg um 20,7 Prozent gegenüber dem Jahr davor, da waren es 6.044 Fälle. Und es geht eher weniger um kleinere Scharmützel von Betrunkenen auf Volksfesten, sondern meist um überaus ernste Attacken mit Tötungsabsicht.
Dabei sind im vergangenen Jahr 48 Menschen getötet worden. Mehr als 3.200 weitere wurden verletzt, oft schwer bis lebensbedrohlich.
So ist eine traurige Rangliste der gefährlichsten Messer-Hochburgen in Nordrhein-Westfalen entstanden:
• Köln (636 Taten) • Dortmund (420) • Düsseldorf (355) • Essen (287) • Duisburg (278) • Wuppertal (222) • Bielefeld (185) • Bonn (179) • Münster (143) • Gelsenkirchen (132).
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