NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst hat am Montagabend bei einer Veranstaltung von seinen Gesprächen mit Wählern in Halle in Sachsen-Anhalt berichtet. Immer wieder hätten sich Bürger bei ihm über „Fahrradwege in Peru“ beschwert. Für Wüst zeigt das vor allem, wie erfolgreich die AfD darin gewesen sei, „ihre Gedanken in die Köpfe der Menschen zu pflanzen“.
Bei der Gesprächsreihe „Missverstehen Sie mich richtig“ mit Maja Göpel schildert Wüst einen Besuch in Halle-Neustadt kurz vor der Wahl in Sachsen-Anhalt. Er klingelt dort an Haustüren und spricht mit Bürgern, um zu verstehen, „was hier los ist“.
Immer wieder begegnet ihm dieselbe Kritik: „Ihr führt fremde Kriege. Ihr bezahlt Fahrradwege in Peru. Von uns will keiner hier was wissen.“ Später spricht er mit rund 30 Menschen. Auch dort sind die „Fahrradwege in Peru“ mehrfach Thema.
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