Merz als Merkels Exekutor

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Merz als Merkels Exekutor
Bildquelle: Tichys Einblick

Eigentlich könnte man über die ehemalige Volkspartei CDU paraphrasieren: „So, aus Merkelschem Geist, zerfällt durch Merz entgleist, die Partei, die Partei, die Partei.“ Seit Wochen schon, aber besonders seit dem Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt werden die Töne besonders aus der CDU-Führung immer hysterischer, immer brutaler, immer diktatorischer. Es herrscht zunehmend ein Kasernenhofton, ein Kommisston, den Merz mit seinem schnarrenden „Wegtreten“ vorgegeben hat. Die einen wollen durch ein AfD-Verbot Deutschland zu einer Wüstenei hinter der Brandmauer ohne Demokratie verwandeln, andere fast Militär gegen Sachsen-Anhalt als eine Art Reichsexekution als Bundeszwang in Marsch setzen. Mit dem schnarrenden „Wegtreten“, auf „Nörgler“, auf Kritiker gemünzt, gab Merz den Feldwebelton vor.

Merz und dessen Entourage spucken zwar große Töne, aber es fehlen nicht nur die großen, sondern auch die kleinen Ideen, es fehlt an strategischem Weitblick, an taktischem Geschick, an geopolitischen Einsichten, an wirtschaftlichem und historischem Verständnis. Man kann nur noch die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und sich resigniert fragen: Was soll dabei schon rauskommen, wenn sich Viertklassigkeit mit Fünftklassigkeit umgibt?

Das Rufen nach dem Bundeszwang, wo noch gar keine Regierung in Sicht ist, das Ausstoßen von wilden Drohungen delegitimiert doch jetzt schon die Anwendung des Bundeszwanges, wenn eine Regierung im Amt und seine Anwendung sogar geboten wäre. Denn Merz und Frei haben verdeutlicht, dass der Bundeszwang für sie nur ein Mittel des Machterhalts, ein Mittel von Parteipolitik ist, zum Erhalt von Posten und Pöstchen.

„Speaker“ des Investorengipfels sind jedenfalls Friedrich Merz, ehemals BlackRock, und Larry Fink, immer noch BlackRock.

Wer verdient eigentlich an den Schulden, die die Bundesregierung in astronomischer Höhe und ohne Hemmungen aufnimmt? Banken und Hedgefonds wie Finks BlackRock. Doch darüber spricht der Bundeskanzler nicht, sondern über Bundeszwang und „ethnische Säuberungen“.

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