Merz, Schmerz und das dröhnende Nichts aus dem Parteienstadel Berlin-Nix

vor 5 Monaten

Merz, Schmerz und das dröhnende Nichts aus dem Parteienstadel Berlin-Nix
Bildquelle: Tichys Einblick

Nach der Niederlage der CDU in Baden-Württemberg erhebt Kanzler Merz schwere Vorwürfe gegen die Grünen wegen „persönlicher Verletzungen“ im Wahlkampf: „Es hat hier eine Kampagne aus dem Kreis der Grünen, insbesondere einer ganzen Reihe von Grünen-Bundestagsabgeordneten, gegen Manuel Hagel gegeben, die bis weit in seine Familie hinein gereicht hat.“ Das seien dieselben, „die anschließend gegen Hass und Hetze im Netz demonstrieren“. Dennoch sei man zu Gesprächen mit den Grünen in Baden-Württemberg bereit. Die deutlichen Zugewinne der CDU und die Gleichzahl der Mandate müssten sich aber auch in der Regierungspolitik und vorher in einem möglichen Koalitionsvertrag abbilden.

Zur Wahl in Rheinland-Pfalz am 22. März: „Wer will, dass die CDU in Rheinland-Pfalz gewinnt, der muss mit beiden Stimmen CDU wählen.“ – Wow. – Jeder, der FDP, Freie Wähler oder auch AfD wähle, sei am Ende dafür mitverantwortlich, wenn in Rheinland-Pfalz Rot-Rot-Grün regiere. – Wow. – Zur FDP, diese sei „seit gestern endgültig, sozusagen von der politischen Bühne in Deutschland verschwunden … Sie wird keine Rolle mehr spielen.“

Vier Prozent FDP seien wenigstens ein Prozent zu wenig für die FDP, aber vier Prozent zu wenig für die CDU. Deswegen fordere er die Wähler der FDP auf, jetzt die CDU in Rheinland-Pfalz zu wählen, damit es einen entsprechenden Wechsel im Amt des Ministerpräsidenten geben könne. – Wow. Was für ein Stratege, dieser Merz. – Auswirkungen auf die Bundesregierung? Nein, Merz habe bereits mit den SPD-Vorsitzenden Bärbel Bas und Lars Klingbeil telefoniert: „Wir sind uns einig, dass dieses Ergebnis keine Auswirkungen auf die Koalition hier in Berlin haben wird“, sagte er. „Wir werden unsere Arbeit fortsetzen.“ – Wow. Dieser Merz kein Scherz. –

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