Das Nein zur Justizreform: Melonis Dämpfer und die stille Warnung

vor 4 Monaten

Das Nein zur Justizreform: Melonis Dämpfer und die stille Warnung
Bildquelle: Tichys Einblick

Es ist kein Absturz, aber auch kein bloßer Kratzer. Das muss sich die Mitte-Rechts-Regierung eingestehen. Das klare „No“ zur Justizreform trifft die Regierung von Giorgia Meloni härter, als sie öffentlich zugeben wird.

Die 53,39 Prozent, die gegen die Reform gestimmt haben, sprechen eine deutliche Sprache, auch wenn das Ergebnis insgesamt knapp ausgefallen ist. Es ist ein Stoppsignal. Giorgia Meloni hatte im Vorfeld taktisch alles richtig gemacht: Sie erklärte das Referendum nicht zur Vertrauensfrage und betonte stets sachlich: „Die Entscheidung liegt bei den Bürgern.“

Ein Satz, der nun wie ein Schutzschild wirkt. Denn politisch ist klar: Dieses Votum hat Gewicht – zumindest nach Ansicht vieler Beobachter und insbesondere der Opposition, die nach Ansatzpunkten sucht, um moralisch Kapital daraus zu schlagen.

Meloni hat gekämpft – und sie hat diesen Kampf verloren. Nicht allein und nicht deutlich, aber dennoch sichtbar. Denn es ging nicht um ein Detailgesetz, sondern um den Kern staatlicher Macht: die Justiz.

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