Lange Haftstrafe für Simeon T. von der „Hammerbande“

vor 6 Monaten

Lange Haftstrafe für Simeon T. von der „Hammerbande“
Bildquelle: Tichys Einblick

Linksextremistische Gewalttäter haben bekanntlich in Deutschland eher wenig zu fürchten. In Ungarn dagegen schon.

Simeon T. aus Thüringen stand seit Februar 2024 in Budapest vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft hatte ihn wegen schwerer Körperverletzung sowie Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung angeklagt und eine Freiheitsstrafe von bis 24 Jahren gefordert.

Diese Bilder stammen aus dem Jahr 2023. Jedes Jahr am 12. Februar feiern Rechtsextremisten, auch Neonazis, traditionell in Ungarns Hauptstadt Budapest den sogenannten „Tag der Ehre“. Doch diesmal überfallen militante Linksextremisten auf offener Straße mehrere Menschen, die sie für Teilnehmer des rechten Treffens halten.

Ob die Opfer tatsächlich Rechtsextremisten sind oder nur normale Touristen, wissen die Angreifer nicht.

Am selben Tag gibt es noch drei weitere Attacken, die nicht gefilmt werden – immer nach demselben Muster: Immer ist es eine Gruppe, die die Überfälle offenbar gut und oft eingeübt hatte, straff organisiert, mit verteilten Rollen. Immer gibt es gezielte Schläge auf die Köpfe. Die Opfer erleiden Gehirnerschütterungen und Platzwunden, Fingerknochen werden zerschmettert, Pfefferspray direkt in die Augen gesprüht. Immer ist nach 30 Sekunden alles vorbei, die Täter flüchten zu Fuß oder auch per Taxi.

Die ungarischen Ermittler und auch das Bundeskriminalamt (BKA) in Deutschland kommen schnell zu demselben Ergebnis: Das ist die Tat der sogenannten „Hammerbande“ – einer gewaltbereiten Antifa-Schlägertruppe, zu der auch Simeon T. aus Thüringen gehört.

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