Es wirkt bisweilen eigentümlich bis urkomisch, wenn die führenden Repräsentanten der Europäischen Union auf Auslandsreisen demonstrativ die Nähe zur lokalen Wirtschaft suchen. Belehrend im Ton, beinahe arrogant in ihrer Forderungshaltung gegenüber potenziellen Handelspartnern und getragen vom Gusto moralischer Überlegenheit, tritt die Europäische Union auf der weltpolitischen Bühne auf.
Man versucht noch immer, weite Teile der Welt in das doktrinäre Handlungsschema Brüssels zu zwingen – als ließe sich wirtschaftliche Kooperation durch normative Vorgaben herbeiführen.
Vom 17. bis zum 19. Februar besuchte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron Indien – jenen neu entdeckten Sehnsuchtsort europäischer Diplomatie. In Brüssel setzt man große Hoffnungen auf Premierminister Narendra Modi: Handelspolitische Schützenhilfe im Abwehrkampf gegen das Amerika von Donald Trump ist das unausgesprochene Ziel.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










