Lügenbude ÖRR

vor etwa 1 Monat

Lügenbude ÖRR
Bildquelle: Tichys Einblick

Die frei erfundene Behauptung der ZDF-Moderatorin Christina von Ungern-Sternberg, Elon Musk hätte zu gewalttätigen Übergriffen auf Migranten in Belfast und anderen aufgerufen, markiert nur das vorerst letzte Glied in einer langen Kette von bewussten Falschbehauptungen, die ARD und ZDF in der letzten Zeit verbreiteten. Schon 2023 ließ der WDR in seiner Dokumentation „Die Elon Musk Story“ bewusst wesentliche Teile eines improvisierten Interviews mit dem Unternehmer weg. Damals ging es um den angeblich zu hohen Wasserverbrauch der Tesla-Fabrik in Grünheide. Musk wies darauf hin, dass Tesla pro produzierte Einheit weniger verbrauche als andere Autohersteller, meinte aber auch, sein Unternehmen sei daran interessiert, den Wasserkonsum trotzdem weiter zu senken. Er sei deshalb offen für Vorschläge zu diesem Thema. Genau diese Passage viel dem WDR-Schnitt zum Opfer.

Erst vor wenigen Tagen urteilte mit dem Oberlandesgericht München schon die zweite Instanz, dass Jan Böhmermann in seiner beim ZDF laufenden Show dem ehemaligen Chef des Bundesamtes für Informationssicherheit Arne Schönbohm völlig substanzlos unterstellt hatte, der Beamte unterhalte Kontakte zu russischen Nachrichtendiensten. Schönbohm verlor durch die Verleumdung seinen Job.

Kurz vor Beginn der Fußball-WM verbreitet die ARD die abstruse Behauptung, bei der WM in Deutschland 2006 hätte es „pogromähnliche Ausschreitungen“ gegen Italiener gegeben. Auch hier: frei erfunden.

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