Linker SPD-Politiker Rix soll neuer Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung werden

vor 5 Monaten

Linker SPD-Politiker Rix soll neuer Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung werden
Bildquelle: NiUS

Sönke Rix soll neuer Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung (BPB) werden. Die Personalie sorgt für Kritik, weil der 49 Jahre alte SPD-Politiker in der Vergangenheit mit scharfen Angriffen gegen die Union aufgefallen ist und nun ausgerechnet vom CSU-Bundesinnenminister Alexander Dobrindt an die Spitze einer Behörde berufen wird, die mit einem Etat von rund 100 Millionen Euro arbeitet, berichtet die Welt.

Die BPB, gegründet 1952 und dem Bundesinnenministerium nachgeordnet, ist für viele Schulen und Bildungsträger eine feste Adresse. Zu den bekanntesten Angeboten zählen die Heftreihe „Informationen zur politischen Bildung“, die Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“, zahlreiche Onlineformate sowie eine Schriftenreihe mit günstigen Büchern zu Politik und Geschichte. Auch der Wahl-O-Mat, den Millionen Bürger zur Orientierung vor Wahlen nutzen, stammt aus der BPB.

Als Leitlinie gilt der Beutelsbacher Konsens von 1976. Kontroverse Themen sollen demnach im Unterricht und in der politischen Bildung auch als kontrovers dargestellt werden. Schüler sollen nicht überwältigt werden, sondern befähigt werden, sich eigenständig eine fundierte Meinung zu bilden.

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