„Auf zum letzten Gefecht …“ In der SPD schmettern sie regelmäßig zum Ende der Parteitage die „Internationale“ und rufen zur entscheidenden Schlacht. Für die Union könnte dieses Jahr 2026 allerdings ganz real und existenziell zum „letzten Gefecht“ werden.
Der Vertrauensvorschuss, den Kanzler Friedrich Merz (CDU) ja selbst erkannt hatte, ist weitgehend aufgezehrt.
Merz hat mit seiner Regierung in Berlin den Beweis erbracht, dass Wähler der Union gerade keinen Politikwechsel bekommen, dass Links gerade NICHT vorbei ist, wie Merz noch vor einem Jahr großspurig erklärte, und dass die Partei auch noch patzig reagiert, wenn sie auf gebrochene Wahlversprechen angesprochen wird, als gehörte das zum guten Ton in der Politik. Man habe schließlich keine absolute Mehrheit bekommen. Also, habt euch nicht so.
In dieser Woche startet das politische Jahr für CDU und CSU mit den traditionellen Klausuren im oberbayerischen Kloster Seeon und Ende der Woche für die Kanzlerpartei in Mainz. Fünf Landtagswahlen sind zu bestreiten, und der Spitzenkandidat der ersten und symbolträchtigsten am 8. März in Baden-Württemberg, Manuel Hagel (CDU), bekommt keinen Rückenwind aus Berlin. Noch hat er mit 29 Prozent einen ordentlichen Vorsprung vor der AfD (21 Prozent) und den Grünen (20 Prozent), deren Ministerpräsident er gern ablösen will.
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