Skandalös, blamabel, despektierlich, mit welcher Attitude der ÖRR der zum Sommerinterview geladenen Frau Weidel entgegentritt. Keine Spur von Anstand, Wertschätzung und Benimm dem Gast gegenüber. Den ‚wissenden‘ Interviewer beschleicht offenkundig heimliche Freude, er unternimmt nichts zur Abhilfe gegen massive, ja gewollte Störungen. Sollen diese erneut der AfD schaden. Ist dem so? Bewirken sie nicht eher das Gegenteil?
Tauchen wir ein in die empörten Kommentare der Leser, wird offenkundig, welch gesteigerte Antipathie, welcher Zorn, welch dringender Wunsch nach Abschaffung der Öffentlich Rechtlichen herrschen. Die „Zuschauer“ dieser drittklassig geschmacklosen Interview-Inszenierung sprechen von Schmierentheater, Trash, Schweinerei. Empörung herrscht.
An den Sendeanstalten – durch Gebührenzwang der Konsumenten fürstlich entlohnt, bestückt mit hochbezahlten Redakteuren – scheint das auf ihrer Lotosoberfläche abzuperlen. Sie ergehen sich in Indoktrination, dominanter Meinungsmache, nehmen sich alles heraus, haben die „Wahrheit“ gepachtet. Ihr Wille geschehe …
Juergen P. Schneider: Eine dummdreiste und primitive Inszenierung des links-grünen Regierungspropagandasenders. Die mehrheitlich beschränkten, naiven und denkfaulen Zuschauer dieser Pseudojournalismus-Veranstaltung werden zufrieden gewesen sein, denn sie haben genauso viel verstanden wie immer. Das einzig wirklich ärgerliche ist die Tatsache, dass man diesen erbärmlichen TV-Müll mit den eigenen Zwangsgebühren finanzieren muss. Ansonsten wäre mir diese Jauchegrube namens ÖRR ziemlich egal.
H.Bernhard: Ach du lieber Kai! Gniffke´s roter Kanal hat sich in Sachen Eigendemontage mal wieder selbst übertroffen. Statt erhoffter Massendemo auf der anderen Kanalseite nur ein kleiner verstreuter Haufen bunter Omis, den selbst das bestens vorbereitete ARD-Kamerateam nicht wirklich medienwirksam in Szene setzen konnte. Dazu ein verlegen grinsender EU-Groupie Markus Preiß, dem im Laufe des „Interviews“ immer mehr schwante, dass ihm die geplante Vorführung Alice Weidels trotz – oder gerade wegen – des massiven akustischen Störfeuers entglitt und zur Trash-Show mit Eigentor abschmierte. Großartige Lachnummer und für mich definitiv eine Nominierung zum Ede- Schnitzler-Preis wert.
Martin Buhr: In einer Mischung aus Verstörtheit und Faszination war mit anzusehen, wie ein entfernter Artverwandter hinter den Gitterstäben seiner eigenen Konditionierung und Indoktrination gleich eines fehlsozialisierten und durch das Zustimmungskrakeelen und -grunzen seiner Artgenossen auf der anderen Seite des Sicherungsgrabens zum Schutze der Zivilisation zu Höchstleistungen ermunterten Zirkusäffchens, seine allenfalls noch drittklassige Schau abzog. Respekt für Frau Dr. Weidel, dass sie bei diesem preisgekrönten Zoobesuch die Fassung nicht verloren hat! Wer sich so souverän schlägt bei einem auf nichts anderem als Demütigung ausgelegten Schmierentheater, dem ist das höchste politische Amt im Lande zuzutrauen.
Contra Merkl: Hier zeigt sich, dass sich die AfD halt eben nicht mit Argumenten bekämpfen lässt, stattdessen bedient man sich Methoden aus der untersten Schublade, um es gelinde zu formulieren. Für mich zeigt sich nur, dass der ÖRR völlig am Ende ist, was er hier eindrucksvoll bewiesen habt. Schön das Alice Weidel alles mit einem Grinsen zur Kenntnis genommen hat. Ich hätte den Moderator glatt gefragt, was diese schwachsinnige Inszenierung soll. Wenn wir das Gespräch fortsetzen wollen, jetzt nach drinnen zu gehen, um dem unwürdigen Treiben dort keine weitere Bühne zu geben und auch um die von Steuergeld bezahlten Idioten mit ihrem Bus nutzlos dastehen zu lassen. Diese abgekartete Aktion hätte ich schön ins Leere laufen lassen und diesen Moderator ins Trockendock gesetzt, der sich über diese Aktion noch sichtlich freute. Was ne arme Wurst.
DELO: Das ist doch ein lächerliches Schmierentheater des Linksfunks und weiter nichts. Zunächst war alle Zeit der Welt da, um Ausweichmöglichkeiten betreffs Räumlichkeit zu finden. Zudem hätte die ARD mühelos bei eigenem Willen die Randalierer von der Polizei beseitigen lassen können. Zudem stellt sich die Frage, wieso es sich um eine so kleine Gruppe handelte. Hatte die ARD nicht mehr Leute dafür? Sonntags wollte wohl niemand so recht? Ein Witzfunk primitivster Sorte.
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