Anstatt sich mit den politischen Skandalen der eigenen Regierung auseinanderzusetzen, blickt Markus Lanz nach Amerika. Konkret geht es um den Skandal der Weitergabe vertraulicher Informationen durch US-Verteidigungsminister Pete Hegseth in einer Signal-Chatgruppe. In dieser Chatgruppe befanden sich unter anderem auch seine Ehefrau, sein Bruder und sein persönlicher Anwalt. Das beweist, dass Trump „eher inkompetente Gestalten in sein Kabinett“ berufen habe, so der zugeschaltete Elmar Theveßen. Trump versichert jedoch, dass er Hegseth weiterhin vertraue. Das sei logisch nach seinen Erfolgen: „US-Kriegsschiffe dürfen jetzt kostenlos durch den Panama-Kanal fahren, US-Truppen werden am Panama-Kanal stationiert – eine stille Invasion, gewissermaßen.“
Aber das ist noch lange nicht alles, was in den USA falsch läuft. Es gibt auch Ärger mit Elon Musk und den Strafzöllen. Außerdem liest Lanz ungläubig vor: „Da geht es um die Streichung von, glaube ich – ich habe die Zahl dreimal nachgelesen, weil ich sie nicht glauben konnte – 200.000 Stellen im Pentagon.“ Da seien „die geplanten acht Prozent Personalabbau ja geradezu moderat“, scherzt Lanz gegenüber Thorsten Frei von der CDU. „In vier Jahren!“ wirft dieser verteidigend ein. Wie erfolgreich dieser geplante Personalabbau umgesetzt wird, zeigt der Koalitionsvertrag – denn das neue Ministerium für Staatsmodernisierung benötigt bestimmt wiederum für die Entbürokratisierung, Digitalisierung und Verwaltungsreform neue „unkompetente Gestalten“.
Lanz wiederholt, dass man Trump nicht vorwerfen kann, dass dieser Krieg in Europa in seiner Verantwortung liege. Theveßen erinnert Lanz daran, dass Trump eigentlich schuld an der ganzen Misere sei, „indem er in seiner ersten Amtszeit Putin für den besseren Verbündeten dargestellt hat[te]“. Wieder einmal muss Trump den Kopf hinhalten.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










