Blackbox KW 39 – Die Union schafft sich ab

vor 10 Monaten

Blackbox KW 39 – Die Union schafft sich ab
Bildquelle: Tichys Einblick

Alles teurer, Firmen pleite, Straßen und Plätze unsicher, Recht gebeugt, und alle Umfragen zeigen entsprechend, keiner mag mehr Friedrich Merz (außer seiner Frau und Thorsten Frei). Was den wiederum wüten lässt, man möge gefälligst nicht „so larmoyant und wehleidig sein in diesem Land“, schließlich sei das Glas halb voll und nicht halb leer. Oder „glaubt irgendjemand, dass das mit der AfD besser wird?“
 Hm. Anscheinend ja. In MeckPomm verdoppelte die AfD soeben ihre Stimmen auf 38 Prozent und Ludwigshafen hätte wohl einen AfD-Oberbürgermeister, wenn der Kandidat nicht durch eine konzertierte Aktion von Schwarzrotgrünen in Politik, Medien und Justiz von der Wahl ausgeschlossen worden wäre.

♦ So gibt es in Ludwigshafen nur durch diesen Staatsstreich klare Verhältnisse im Sinne des Friedrich Merz, wo ein Dr. Blettner, CDU, die OB-Wahl mit 10,2 Prozent der Stimmen eindeutig gewonnen hat. Denn nach der Verbots-Farce gingen gerade noch 29,3 Prozent der Wahlberechtigten (60 Prozent letztes Mal) überhaupt wählen.
 Man kann die Leute ja nicht zwingen, grinsen die Freunde der „demokratischen Parteien“. An den Auswahlmöglichkeiten lag es jedenfalls nicht. Ein Genosse, einer von der Union, sogar ein Parteiunabhängiger und eine Kandidatin von einer Elektro-Partei standen hinter dem antifaschistischen Schutzwall (vulgo Brandmauer) zur Wahl – Volk, was willst du noch? – , und mehr Namen kann man sich eh nicht merken.

♦ Irgendwie postdemokratisch ging’s am Donnerstag auch im Bundestag zu. Morgens um 10 wie nachmittags um 17.00 Uhr: das Parlament so gut wie leer. War wohl ein bisschen spät gestern. Andererseits, das bisschen Haushalt (diesmal der von 2026) erledigt sich ja auch von selbst. Das eigentliche Thema des Tages, die Richterwahl fürs Bundesverfassungsgericht, war frühzeitig von der Tagesordnung gestrichen worden. So tadelte der Vizepräsident des Bundestages, Bodo „der Bock als Gärtner“ Ramelow, zuvor Kommunisten-Anführer in Thüringen, einen AfD-Abgeordneten: „Es ist ausdrücklich ausgeschlossen worden, dass hier im Plenum über die vorgeschlagenen Richter und Richterinnen gesprochen wird.“

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von Tichys Einblick

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von Tichys Einblick zu lesen.

Weitere Artikel