Blackbox KW 11 – Merz – Der billige Jakob

vor mehr als 1 Jahr

Blackbox KW 11 – Merz – Der billige Jakob
Bildquelle: Tichys Einblick

Nachdem Merz an die Grünen im Bundestag schon mal prophylaktisch „ein Wort des Dankes“ richten wollte für ihre großartige Arbeit der letzten Jahre und die erhoffte Zustimmung zum Größten Raubzug der deutschen Geschichte – Codename „Sondervermögen“ –, grölten die nur feixend auf ihren Sitzen, und für einen Moment mag der Zuschauer tatsächlich an eine funktionierende Demokratie geglaubt haben, in der nicht jede Gaunerei durchgeht.

♦ Ja, die Aufführung war überzeugend, und es besteht kein Zweifel, dass das Publikum zunächst auf die Darbietung hereingefallen ist, denn die Akteure waren eines Deutschen Schauspielpreises mehr als würdig. Eine gewisse Grüne Dröge stach besonders heraus. Merz, so deklamierte sie vor dem Hohen Hause, sei „noch nie in der Lage gewesen, die Interessen dieses Landes vor die eigenen zu stellen“, sein „Politikprinzip“, schleuderte sie ihm ins Gesicht, sei es, „nicht immer ehrlich zu sein“. Merz und sein neuer bester Freud Klingbeil hockten vor den Kameras des Parlaments in Mimik und Haltung wie ertappte Strauchdiebe, denen im besten Fall die Prügelstrafe droht.

♦ Aber das war natürlich alles Theater. Nachdem Merz und Klingbeil den Grünen statt 50 Milliarden 100 Milliarden für ihre „Klima“-Vorfeldorganisationen und Günstlinge zugesagt hatten, war die Show vorbei und unser Schicksal besiegelt. Außerdem soll im Grundgesetz die „Klimaneutralität bis 2045“ stehen. Hm. Anno 45? Mal sehen, wer uns diesmal befreit.

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