Am Aschermittwoch beginnt der Ramadan. Von der christlichen Fastenzeit, die traditionell mit dem Aschermittwoch eingeläutet wird, werden viele Menschen in Deutschland nichts mitbekommen. Selbst die Ostersüßigkeiten, die eigentlich erst nach dieser knapp siebenwöchigen Vorbereitungszeit auf das Osterfest winken sollten, stehen bereits seit Mitte Januar zum Verkauf. Zu ihnen gesellen sich nun – Adventskalendern nachempfunden – Ramadankalender, einige deutsche Großstädte schmücken sich mit Ramadanbeleuchtung.
Nun. Ein kulturelles Vakuum will eben gefüllt sein, und der Islam kennt keine Hemmungen, zuzugreifen, wo sich ihm Raum darbietet.
Warum auch nicht? In Deutschland herrscht Religionsfreiheit – und Muslime haben einen Anspruch darauf, ihren Glauben frei und öffentlich ausüben zu dürfen. Sie sind nicht dafür verantwortlich, dass sich immer weniger Menschen in Deutschland für ihr christliches Erbe interessieren und die Mühe scheuen, die mit der Pflege der eigenen Traditionen verbunden ist.
Allerdings ist die zunehmende Präsenz des Islam im öffentlichen Raum nicht lediglich darauf zurückzuführen, dass fromme Muslime ihren Glauben aktiv leben und damit in der Öffentlichkeit sichtbar werden.
So berichtet Nius über eine Initiative, die in Köln Ramadanbeleuchtung und öffentliches gemeinschaftliches Fastenbrechen organisiert: Der verantwortliche Verein wird unter anderem von der Organisation „Islamic Relief“ finanziert. Die wiederum ist eng verbandelt mit der Muslimbruderschaft: Was nach außen hin wie das zivilgesellschaftliche Engagement praktizierender Musliminnen aussieht, ist in Wirklichkeit Teil eines gut finanzierten Netzwerks, das global nicht nur die Ausbreitung des Islam befördert, sondern auch islamistischen Terrorismus.
Zudem werden derlei öffentliche Glaubensdemonstrationen von Abgrenzungsrhetorik begleitet, die Muslime von Integration und Assimilierung abhalten soll: Die salafistische Influencerin Hanna Hansen etwa macht seit ihrem Übertritt zum Islam nicht nur Werbung für ihre neue Religion, sondern warnt vor christlichem und deutschem Brauchtum der „Ungläubigen“, an dem Muslime nicht teilhaben sollen – Karneval, Valentinstag: Muslime sollen sich von all dem fernhalten.
Doch diese Töne werden von großen Teilen der deutschen Bevölkerung, insbesondere den „Eliten“ ignoriert. Sie begrüßen die Entwicklung als Zuwachs an Diversität und übersehen, dass diese lediglich vorgeschoben wird, um einer Vorherrschaft des Islam den Weg zu ebnen.
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