Der Kult um die Regenbogenfahne weitet sich aus: Er dient der moralischen Anmaßung, nicht der Gleichberechtigung

vor 24 Tagen

Der Kult um die Regenbogenfahne weitet sich aus: Er dient der moralischen Anmaßung, nicht der Gleichberechtigung
Bildquelle: NiUS

Die Regenbogenfahne wird zum neuen Hoheitszeichen. Man kann ihr kaum entkommen. Ob vor Rathäusern, Parlamenten, Bibliotheken, Kirchen oder Universitäten, ob bei Unternehmen oder Vereinen: Die Regenbogenfahne versteht sich in diesen Tagen von selbst. Mit ihr stellen die Benutzer sich selbst einen Tugendschein aus: Wo sie weht, da lass dich ruhig nieder, nur böse Menschen finden sie zuwider.

Dieser Anspruch ist ein Problem: Wer nicht mitmacht bei den Regenbogen-Festspielen, soll sich als moralisch rückständig fühlen. Dadurch wurde die Fahne vom Zeichen der Gleichberechtigung zur Flagge einer Anmaßung.

„Kissler Kompakt“ vom 29. Juni sehen Sie hier:

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