Die Koalition ist nicht zerstritten, schließlich redet man übereinander

vor 3 Monaten

Die Koalition ist nicht zerstritten, schließlich redet man übereinander
Bildquelle: Tichys Einblick

In den letzten Stunden und Tagen geschah schon Erstaunliches. Lars Klingbeil, der zu glauben scheint, dass die Banken und Hedgefonds das Geld wie Geldbauern für die Regierung anbauen, dass der Staat nicht pleite gehen kann (wo Deutschland doch Frankreich hat) und man Schulden nicht zurückzahlen muss. Jedenfalls nicht in der eigenen Amtszeit.

Klingbeil ist ehrlich empört darüber, dass die Unionsleute den Sozialdemokraten vorwerfen, die Reformen zu blockieren. Schließlich hat doch gerade erst Lars Klingbeil eine Liste vorgelegt, welche Subventionen gestrichen werden können. Ist das eigentlich derselbe Klingbeil, der gerade Eckwerte für einen Haushalt 2027 und für die Finanzplanung bis 2030 vorgestellt hat, nach dem der Schuldendienst 2030 dann 80 Milliarden Euro Minimum ausmachen wird? Trotz gewaltiger Abgaben- und Steuererhöhungen, wohl nicht nur bei Zucker, Alkohol, Tabak und Kryptowährung. Klingbeil will immer noch mehr Geld pumpen und natürlich auch verschenken. Auch an die Genossen in den NGOs.

Natürlich darf Klingbeil verärgert sein. Darüber, dass von Jens Spahn über Alexander Hoffmann von der Christlich Sozialistischen Union bis Carsten Linnemann, der gerade aus der Versenkung auftaucht, sich die Unionsleute als diejenigen öffentlich darstellen, die für Reformen in der Koalition gegen die blockierende SPD kämpfen.

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von Tichys Einblick

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von Tichys Einblick zu lesen.

Weitere Artikel