Keine Weihe für AfD-Jugend: Bistum Fulda verweigert Segen für Generation Deutschland Hessen

vor 4 Monaten

Keine Weihe für AfD-Jugend: Bistum Fulda verweigert Segen für Generation Deutschland Hessen
Bildquelle: Tichys Einblick

Die Kirchen in Deutschland haben inzwischen zum Teil mehr Mitarbeiter als Gläubige, wie man hört. Aber für eine finale Segnung politischer Alliierter reicht es noch. Als sich am letzten Wochenende in Gießen die Jugendorganisation der hessischen AfD gründete, segnete katholische Bischof von Fulda, Michael Gerber, die Anti-AfD- oder Anti-GD-Demonstranten. Es gibt solche Szenen in der Oper, als Schwerter- oder Waffenweihe. Auch hier ging es um politischen Kampf, den der Bischof als „Verantwortung übernehmen“ verklärte.

Natürlich hatte der Verein „Fulda stellt sich quer“ zugleich ein „Demokratiefest“ organisiert. Dabei ging es den Demonstranten bekanntlich um die Vermeidung von Demokratie: Bei unangenehmen Wahlergebnissen müsse man etwas dagegen tun, so die allgemeine Überzeugung in diesen staatlich am Leben erhaltenen Kreisen. Dahinter steht natürlich das Programm „Demokratie leben!“, das Karin Prien nun angeblich zusammensparen will. Sie wird vermutlich jene Projekte herausnehmen, die durch ihr klassisch linksradikales Gepräge etwas zu offensichtlich auch die CDU/CSU in den Blick nehmen. Wenn überhaupt.

Aber zurück zum Fall Kirchen, die ihren Reichtum ja ebenfalls dem Staat verdanken, der für sie die Kirchensteuer eintreibt. Kirchen, die sich heute an stetig tropfende Austritte gewöhnt haben, wie nun ein Pastor in der Tagesschau erklärte. Es ist halt normal geworden, und man macht ja „eine gute Arbeit“ in seiner eigenen Blase. Da spürt man den eigenen Bedeutungsverlust täglich etwas weniger, obwohl der täglich etwas größer wird, weil die großen Kirchen längst alles Allgemeingültige verloren haben.

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