Keine Schutzgemeinschaft für die CDU: So schnell endet der gemeinsame Kampf gegen die AfD

vor etwa 1 Stunde

Keine Schutzgemeinschaft für die CDU: So schnell endet der gemeinsame Kampf gegen die AfD
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In Sachsen-Anhalt sollte noch jeder mithelfen. Die CDU war zu schwach, um der AfD allein etwas entgegenzusetzen. Campact steckte deshalb Hunderttausende Euro in eine Kampagne für taktische Zweitstimmen für SPD und Grüne. Beide Parteien sollten unbedingt im Landtag bleiben. Das große Ziel: eine absolute Mehrheit der AfD verhindern. Schließlich ging es ja um „die Demokratie“.

Zwei Wochen später sieht die Sache in Mecklenburg-Vorpommern gänzlich anders aus. Dort hat Ministerpräsidentin Manuela Schwesig den Wahlkampf konsequent auf sich zugeschnitten. „Die Frau gegen Blau“ lautet die Inszenierung. Heißt: Wer die AfD verhindern will, muss SPD wählen.

Das scheint auf dem Papier zu funktionieren: Die Sozialdemokraten liegen inzwischen bei 34 Prozent und damit nur noch drei Prozentpunkte hinter der AfD. Schwesig hat es geschafft, die Wahl weitgehend zu einem Duell zwischen sich und der AfD zu machen. Gleichzeitig wird es für die Konkurrenz eng. Die Grünen stehen bei fünf Prozent, die CDU ist auf gerade einmal sieben Prozent abgestürzt.

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