„Du kannst die Realität ignorieren, aber nicht die Folgen der Realitätsignoranz.“ Dieses berühmte Zitat wird der Schriftstellerin und Philosophin Ayn Rand zugeschrieben. Es korrespondiert mit der in Hayeks Buch „Der Weg in die Knechtschaft“ vorgetragenen These, dass sich die Propaganda einer kollektivistischen Gesellschaft nicht nur „auf Fragen der Auffassung und der moralischen Überzeugung beschränken (kann), sondern sie muss auch auf faktische Fragen ausgedehnt werden“.
Angesichts dessen, was linke Aktivisten in der westlichen Welt immer wieder fordern bzw. zur letzten Konsequenz umsetzen, stellt sich allerdings die Frage, ob es vielleicht doch viele Menschen gibt, die genau das können, also die Konsequenzen der Realitätsignoranz ignorieren – zumindest bis zu einem gewissen Grad und über einen längeren Zeitraum hinweg. In der Bundesrepublik werden die Botschafter, die über die Konsequenzen linken Regierungshandelns berichten, mit vielfältigen Methoden unter Druck gesetzt. Der Soziologe Christian Zeller hat ein sehr lesenswertes Buch mit dem Titel „Zerstörung der Meinungsfreiheit“ darüber geschrieben. Im Grunde hätte er es auch „Verdrängung der Realität“ nennen können. Dieses knapp 450 Seiten umfassende Werk belegt eindrucksvoll, wie weit die Bundesrepublik Deutschland in dieser Hinsicht bereits gekommen ist. Das Spektrum der Unterdrückung der Meinungsfreiheit (abseits des von einer linken Moralelite „genehmigten“ Meinungskorridors) reicht von der „Cancel Culture“ bis zur Instrumentalisierung des Strafrechts. Letzteres reicht von der Anwendung von § 188 StGB (Majestätsbeleidigung) und der zwielichtigen Rolle des Verfassungsschutzes bis hin zu den dubiosen Machenschaften von Frau Faeser (Beweislastumkehr, Compact-Verbot).
Dies erfolgte vor allem über Scheineinrichtungen, die innerhalb der somalischen Einwanderergemeinschaft in Minneapolis unter Ausnutzung der während der Corona-Pandemie gelockerten Aufsicht betrieben wurden. Im Dezember 2025 erklärte der US-Staatsanwalt, dass umfassendere Ermittlungen allein zu den von Minnesota verwalteten Medicaid-Programmen seit 2018 auf einen möglichen Betrug in Höhe von über 9 Milliarden Dollar hindeuten. Es geht also nicht um Kleingeld. Als Symbol für Betrug muss wohl das berüchtigte „Quality Learing Center“ (sic!) in Minneapolis gelten – eine von vielen Tagestätten, die nur zum Schein errichtet wurden. Die offensichtlichen Probleme der Betreiber mit der Rechtschreibung sorgten für große Belustigung.
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