Im Bundestag putzt man noch unbeaufsichtigt, heißt es in einem investigativen Bericht auf Zeit online. Wer hätte das gedacht? Was der Bürger zu Hause nicht mehr sein soll, das ist den Reinigungskräften in der „Herzkammer des deutschen Parlamentarismus“ (Zeit) noch erlaubt: unbeobachtet zu sein. Ganz abgesehen davon, dass die „Herzkammer“ gerade eher einem Infarkt entgegengeht – mit zeitweise massivem Vorhofflimmern –, kann man angesichts dieser Ängste und Sorgen der politischen Klasse fast nur noch die Hände über dem Kopf zusammenschlagen.
Roderich Kiesewetter, Außenpolitiker der CDU und Hobby-Russland-Stratege bei Lanz und Co, verspürt ein Unbehagen an seinem Bundestagsbüro. Die Journalisten der Zeit lädt er in einen „sterilen Konferenzraum“ ein. Denn dort putzt die ‚Russen-Mafia‘ noch nicht, oder sie ahnt doch nicht, dass Kiesewetter dort seine konspirativen Gespräche mit Online-Journalisten führen wird. Also ist der Ort wohl noch unverwanzt.
Im Auswärtigen Amt gilt schon ein höherer Sicherheitskodex. Rote Telefone (angeblich abhörsicher) ersetzen schwarze. Handys werden in ebenfalls abhörsicheren „Noise-Boxen“ eingeschlossen. Im Bundestag ist ein solches Sicherheitsprotokoll noch Zukunftsmusik.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










