Mit seiner letzten Wortmeldung hat Donald Trump klar gemacht, dass er die Iraner in der Pflicht sieht, ihre Revolution selbst zu vollenden. „Iranische Patrioten, setzt euren Protest fort – übernehmt eure Institutionen“, schrieb Trump auf Truth Social, um erst danach fortzufahren: „Hilfe ist unterwegs.“
Laut dem Trump-Vertrauten Lindsey Graham wird es keinen Bodeneinsatz geben, allerdings werde der Präsident „die Hölle losbrechen lassen – wie er es versprochen hat –, nachdem das Regime über jede seiner roten Linien“ getrampelt sei. Zur Auswahl stünden nun ebenso militärische wie psychologische und Cyber-Angriffe auf die iranische Führung.
Als Problem für schnelle und effektive Luftschläge erscheint die Abwesenheit eines US-Flugzeugträgers in Gewässern nahe dem Iran. Allerdings befinden sich B-2-Stealthbomber der USA auf dem Luftstützpunkt Diego Garcia im Indischen Ozean und senden dort bereits seit längerem ein Warnsignal an den Iran. Daneben werden Schläge vom Land aus diskutiert. Die USA und das UK haben Personal aus der Al-Udeid-Basis in Katar abgezogen – was von Offiziellen als „Vorsichtsmaßnahme“ präsentiert und allgemein mit den von Trump erwogenen Militärschlägen verbunden wird. In Al-Udeid sind 10.000 US-Soldaten stationiert, neben um die 100 britischen Truppen. Laut BBC haben Italien und Polen ihre Bürger zum Verlassen des Irans aufgerufen.
Eine Graphik des Guardian legt nahe, dass die Zahl der berichteten Proteste und Demonstrationen seit dem 8. Januar, als die Mullahs das Internet abschalteten, abgenommen hat, dass aber die Teilnehmerzahlen an den Protesten, von denen wir danach erfahren haben, im Schnitt höher waren als zuvor. Das bedeutet: Eine Glocke des Schweigens liegt über dem Land, darunter aber brodelt es immer weiter, was auch neue Videos belegen.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










