In Göttingen ist am Dienstagabend erstmals öffentlich der Ruf des Muezzins zu hören gewesen. Um 19.30 Uhr erschallte der Gebetsruf von der lokalen DITIB-Moschee – Anlass war ein interreligiöses Fastenbrechen während des muslimischen Fastenmonats Ramadan, der am 19. Februar begonnen hat.
Nach Angaben der südniedersächsischen Universitätsstadt war der Muezzinruf zuvor bei einem runden Tisch mit Vertretern verschiedener Glaubensgemeinschaften und der Stadtverwaltung abgestimmt worden. Die Aktion dauerte rund drei Minuten und war nach Berichten vor Ort nur in unmittelbarer Nähe der Moschee wahrnehmbar. Die Lautstärke sei bewusst gering gehalten worden, unter anderem auch, weil eine viel befahrene Straße in direkter Nähe liegt.
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