„Ich habe geweint, weil da so viel Schmerz war“: Roth fordert im Fall Ulmen mehr Schutz vor „digitaler Gewalt“

vor 4 Monaten

„Ich habe geweint, weil da so viel Schmerz war“: Roth fordert im Fall Ulmen mehr Schutz vor „digitaler Gewalt“
Bildquelle: Apollo News

„Als ich gelesen habe, was Collien gesagt hat, war ich so entsetzt. Ich habe geweint, weil da so viel Schmerz war“, erklärt Grünen-Politikerin und Ex-Kulturstaatsministerin Claudia Roth zum aktuell in den Medien aufkochenden Fall Ulmen. „Ich verneige mich vor Collien, dass sie diesen kriminellen Wahnsinn öffentlich gemacht hat“, verkündet Roth am Samstag gegenüber der Bild anlässlich der noch unbestätigten Vorwürfe.

Die Grünen-Politikerin verlangt zudem „endlich eine Gesetzgebung, die Menschen vor dieser digitalen Gewalt schützt“. Roth fordert außerdem, dass die Solidarität mit Fernandes nicht abebben solle. „Denn jetzt reicht es wirklich!“ Weiter erklärt Roth: „Jetzt kommen immer mehr Männer, aber es müssten noch viel, viel, viel mehr Männer sein, die sich fragen: ‚Was ist mit uns los, dass so etwas passieren kann?‘“

Hintergrund sind die Vorwürfe, die die Moderatorin und Schauspielerin Collien Fernandes gegen ihren Ex-Ehemann Christian Ulmen erhebt. Fernandes beschuldigt Ulmen, pornografische Fake-Profile von ihr erstellt zu haben und mit diesen mittels KI jahrelang Online-Affären mit mehreren Männern geführt zu haben.

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