Hightech-Chips von Tesla, Mega-Windräder für Dresden

vor 4 Monaten

Hightech-Chips von Tesla, Mega-Windräder für Dresden
Bildquelle: Tichys Einblick

In der Dresdner Heide, nahe der S95 am Triebenberg im Schönfelder Hochland, könnte schon bald etwas entstehen, das man im Nachhinein als den ultimativen Kotau vor dem Klimakult bezeichnen wird. Inmitten der Wogen einer sich auftürmenden Energiekrise, des nicht endenden Konflikts in der Straße von Hormus, sich leerender Gasspeicher in Deutschland und explodierender Spritpreise wird der Planungsverband der Stadt Dresden am 23. März aller Voraussicht nach die Genehmigung zum Bau einer ganzen Reihe neuer, gigantischer Windräder beschließen.

Sie könnten in eine Höhe von bis zu 300 Metern emporragen. Auf diese Weise würde das Projekt die markante Silhouette der Stadt nicht nur verändern, sondern sie auf ikonische Weise auch ästhetisch brechen.

Der Planungsverband Oberes Elbtal/Osterzgebirge ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und zuständig für die Regionalplanung in der Region. Es handelt sich dabei um ein übergeordnetes Gremium, in dessen Verbandsversammlung Vertreter der Stadt Dresden sowie der Landkreise Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge zusammenkommen.

Er steht zugleich emblematisch für die politische Situation in Deutschland, in der ökonomische Fragen, Fragen der Infrastruktur sowie selbst Fragen von Kultur und Ästhetik maßgeblich von staatlichen Akteuren dominiert werden.

Es ist interessant zu beobachten, wie weit sich diese internen Entscheidungsprozesse inzwischen von der Realität der Welt gelöst haben – und mit welch verkrümmten Blickwinkeln, durch welch gebrochenes Glas politische Akteure in Dresden, in Berlin, in Brüssel oder in Paris auf das Weltgeschehen blicken.

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