Der Heroin-Chic ist zurück: Warum der Diversity-Wahn nichts am Schönheitsideal geändert hat

vor etwa 1 Monat

Der Heroin-Chic ist zurück: Warum der Diversity-Wahn nichts am Schönheitsideal geändert hat
Bildquelle: NiUS

Es hätte alles so schön sein können. Dicke, Dünne, Junge, Alte, Schwarze, Weiße, sogar Frauen mit sichtbaren Behinderungen oder Hautkrankheiten – in den vergangenen Jahren schien plötzlich jeder Körper einen Platz in der Modewelt zu haben. Dove zeigte Dehnungsstreifen und Cellulite, Luxusmarken entdeckten Models in allen Formen und Farben für sich, Magazine feierten die Body-Positivity-Revolution.

Doch es war alles nur Heuchelei. Eine Pflichtübung auf dem Höhepunkt des Woke-Wahnsinns.

Denn während Werbekampagnen und Social Media die ach so revolutionäre Diversität feierten, lief auf den Laufstegen von Paris, Mailand und New York weiter die alte Show. Dort, wo Trends entstehen, bevor sie in der Werbung landen, blieb das Schönheitsideal unverändert: groß, jung, langbeinig und vor allem: sehr dünn.

Natürlich gab es prominent inszenierte Ausnahmen. Gucci machte ein Model mit Down-Syndrom zum Gesicht seiner Beauty-Linie, Moschino castete mehrfach Aaron Philip, ein Transmodel mit schwerer Behinderung. Victoria’s Secret arbeitete mit Plus-Size-Model Ashley Graham, Rihannas Dessous-Label Savage X Fenty präsentierte seine Mode an Rollstuhlfahrern, alten Menschen, Übergewichtigen.

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