Quentin Gärtner macht zwei Dinge klar: Er sei Teil einer „Geber-Generation“, die die vielfältigen Krisen anpacken werde. Dafür brauche sie jedoch Rückendeckung vom Staat – Bildung – und später auch eine finanzielle Altersabsicherung, auch vom Staat. Rhetorisch ist der Bundesschülersprecher damit gleichauf mit den älteren Politikern. Die Renten retten die Anderen, und ohne Staat geht gar nichts.
Angeblich ringen derzeit Politiker um eine Rentenreform im Bundestag, teilt Louis Klamroth mit und übersieht: Sie ringen um Wählerstimmen. In einer Animation wird kindgerecht illustriert wie junge CDU-ler mit Bärbel Bas um ihren Reformentwurf Tau ziehen. Einer der „Aufwiegler“ im Bundestag ist zu Gast. Johannes Volkmann (CDU) von der Jungen Gruppe der Unionsfraktion sieht die Mehrausgaben im Milliardenbereich kritisch, bliebe das Rentenniveau nach 2031 unverändert hoch. Er plädiert für mehr eigenverantwortliche Altersvorsorge statt die noch-Arbeitenden noch stärker zu belasten.
Cordula Kersbaum, Rentnerin, spricht mehrfach von der auseinanderklaffenden Schere zwischen Arm und Reich. Es gibt immer einen Grund für Umverteilung bis zu dem Punkt, an dem keiner mehr arbeiten will. Der „Boomer-Soli“ wird in diesem Kontext auch erwähnt. Fratzscher erklärt: So solle Altersarmut innerhalb der Generation ausgeglichen werden, statt zwischen Jung und Alt. Da Arme meist auch kürzer leben, fände bei der derzeitigen Rentenpolitik eine Umverteilung von Arm zu Reich statt. Fratzscher sieht es nicht als Problem, dass somit jeglicher Anreiz für Eigenverantwortung in der Altersvorsorge genommen wird, wie Volkmann bemerkt. Nach der Logik sollte man die Rentenbeiträge für Raucher senken. Die leben ja schließlich kürzer und sterben schneller. Also auch deren Krankenkassenbeiträge senken? Fratzscher denkt nicht zu Ende, er redet nur ohne Ende.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










