Harald Schmidt über Deutschlands Krise: „Die Zeche zahlt die Zivilbevölkerung“

vor 3 Monaten

Harald Schmidt über Deutschlands Krise: „Die Zeche zahlt die Zivilbevölkerung“
Bildquelle: NiUS

Harald Schmidt hat keine Angst, unbequeme Wahrheiten auszusprechen. In der Sendung „Studio 9 – Ein Tag mit …“ des Deutschlandfunks zündete der 68-Jährige vor Live-Publikum in Kaiserslautern ein Gag-Feuerwerk mit ernsten Anklängen.

Die Dauerkrise in der Tagespolitik versuche er, gelassen zu sehen, so der Entertainer:

„Hat es etwas mit mir zu tun – ja oder nein? (…) Wer entscheidet, welcher Krieg angeblich für mich wichtig ist? Ist es die Ukraine, ist es der Gazastreifen, ist es der Libanon, ist es der Iran, ist es der Konflikt zwischen der Friedensnation Pakistan und den Taliban und Indien? Ist es etwa der Sudan, der es gerade mal zwei Minuten in die Nachrichten schafft? Und wenn Sie das einmal durchdeklinieren, müssen wir einfach sagen: Danke, wir gehen in die Werbung.“

Zur Weltmeisterschaft im Sommer sagt Fußballfan Schmidt:

„Ich finde, wir sollten für alle Fälle Nancy Faeser rüberschicken. Die wird man ja noch irgendwo finden, ich nehme an, sie hat die Armbinde noch in der Schublade, mit der sie damals in Katar die Weltpolitik verändert hat. Die soll sich da in Mexiko irgendwo hinsetzen, Sonnenschutz, großen Sombrero auf. Damit ist der Fall raus, und wir spielen Fußball.“

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