Die Zahl setzt sich aus den Beherbergungs- und Cateringkosten zusammen: Für einen Flüchtling würden sich die Kosten für einen Tag in einem Hotel auf 60 Euro summieren – also auf 1.800 Euro im Monat. Dazu kommen dann noch weitere Kosten durch Gesundheitsversorgung, Weiterbildung, Sicherheitsmaßnahmen und finanzielle Unterstützung.
Dass Hamburg auch im Vorjahr 160 Millionen Euro Steuergeld für die Unterbringung von Migranten in 61 Hotels ausgeben musste, sorgt nun auch für deutliche Kritik der AfD: Sie erkundigte sich beim Senat der Hansestadt, ob geplant sei, eine umfassende finanzwissenschaftliche Langzeituntersuchung in Auftrag zu geben. Diese sollte die dauerhaften Kosten sowie den fiskalischen Nettoeffekt seit 2015 aufgenommener Flüchtlinge und Asylbewerber analysieren – aufgeschlüsselt nach Herkunft, Aufenthaltsstatus und Integration in den Arbeitsmarkt. Die Antwort: „Hiermit hat sich der Senat bisher nicht befasst.“
Zwar zeigt die Ausgaben-Summe aus dem Jahr 2025 einen Rückgang um etwa 30 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr, doch die Gesamtkosten seit Beginn dieser Praxis im Februar 2022 sind enorm: 600 Millionen Euro flossen seither in Beherbergung und Verpflegung der Asylsuchenden, berichtet aktuell die WELT.
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